Freitag, Juni 26, 2015

Mariella und vielleicht ein kleines Blog revival

Jetzt habe ich ein paar Posts wieder online gestellt. Genau genommen 39 von ACHTUNG: 1075!!! Da wird mir ja richtig schwindelig. Und irgendwie auch lustig und berührend, so durch die letzten neun (NEUN??? HILFE!!!) Blogjahre zu streifen. BlogGeburtstag am 19.06. knapp verpasst, aber sowas feiere ich ja sowieso nicht ;-). Also findet jetzt die/der eine oder andere jetzt auch wieder das, wonach sie/er gesucht hat ;-)

Ich stelle sicher noch den einen oder anderen Post wieder online, aber das braucht Zeit und Arbeit. Links müssen erneuert werden und all so Zeug. Ist aber auch ganz heilsam, den Blog von Dingen zu säubern, mit denen ich heute so gefühlt überhaupt nichts mehr am Hut habe.

Ob das nun tatsächlich ein Blog revival sein wird, ... ischweesetnisch. Schau'n wir mal. Ich habe aber die letzten Tage tatsächlich mal wieder genäht und wirklich Spaß dran gehabt. Mariella von Mialuna. Und einmal Streifen à la Sesamstraße dresche ich gleich noch durch die Maschine. Der Schnitt ist nämlich genau nach meinem Geschmack, wenn man auf Firlefanz verzichtet. Schnell fertig.

Ich hau Euch, wie immer in der letzten Zeit, einfach Handyfotos um die Ohren. Auch da habe ich gerade keine Lust auf Firlefanz. Außerdem ist die Batterie vom Fernauslöser leer.

Vielleicht bis bald ;-)

Den Schnitt gibt's in klein, groß und ganz groß:

als ebook HIER
als Papierschnittmuster HIER




Sonntag, September 21, 2014

e-book Mini-Gretelies

Wir hatten ja neulich ein wunderbares Mädelswochenende in Hamburg, und durch einen netten Zufall haben wir Jessica von Treuepfand einen Besuch abgestattet! (davon später mal mehr ;-)) In Ihrem so liebevoll gestalteten Atelier habe ich mich in ein paar wunderschöne Stoffe verliebt. Die ersten zwei davon, von Moda Fabrics, habe ich jetzt zu einer Mini-Gretelies verarbeitet. Die Leinen-Baumwollmischung ist einfach toll! Ohne viel Schnickschnack, der edle Stoff reicht völlig aus.

Schnittmuster Kosmetiktasche in klein: Mini-Gretelies bei ebookeria

Donnerstag, September 04, 2014

RUMS - Gretelies die Zweite.


Für eine kleine Wochenendreise habe ich mir eine neue Tasche genäht. Natürlich nach einem eigenen Schnittmuster *Gretelies - die Zweite*. Nachdem ich ein paar Kisten mit Bändern und Borten durchwühlt habe, habe ich festgestellt: nö, der wunderbare Kokka Stoff, ein robustes Leinen/Baumwollgemisch von Alles für Selbermacher, steht für sich selbst. Jedes Schnickeldi wäre zu viel gewesen. Und da danke ich dem Stoff, denn ich selber hab's auch nicht mehr so gerne mit zu viel bunt und so. Bei anderen mag ich das hin und wieder gerne, aber an mir einfach nicht mehr. Ist nun mal so.

Gefüttert habe ich die Tasche mit Vlieseline H640. Da kann ich die Kamera für's Wochenende einfach so mit reinpacken, bestens gepolstert. 

Das e-book mit Schnittmuster und Nähanleitung für die Tasche gibt's bei ebookeria - Die Stickdatei auf der Tasche unten links bei Kunterbunt Design!

Mehr Inspiration zum e-book gibt es bei Pinterest ;-)


Mehr RUMS gibt es HIER!

Ich wünsche Euch ein tolles Wochenende :-)

Samstag, Juli 26, 2014

Pizza bestellen? Nö.

Was das Mittagessen angeht, macht sich bei mir in letzter Zeit immer mal wieder Ratlosigkeit breit. Ich selber esse gerade ganz anders, passend zum Sport und mit dem Ziel der Gewichtsreduzierung. Aber da die anderen Tischnachbarn das nicht müssen (und auch nicht nötig haben), muss ich mir doch immer mal wieder noch was anderes einfallen lassen. In letzter Zeit haben wir öfter mal Pizza selber gemacht. Die ganze Schnibbelei ist schon etwas aufwändig und oft bleibt von der einen oder anderen Zutat was übrig. Deswegen bin ich heute mal in Großproduktion gegangen. Manchmal stellt sich nämlich die Frage: Heute einfach mal Pizza bestellen? Das ist natürlich sehr verlockend. Hier in Limmer sind wir mit Deutschlands bestem Pizzabäcker gesegnet. Wenn man seine Pizza vor Ort abholt, kann man zugucken. Der Steinofen steht quasi mitten im Raum. 

Ach so, ja, zurück zur Großproduktion. Das Kind wird sich in naher Zukunft hin und wieder mal selbst mit Mittagessen versorgen müssen. Nudeln, Spiegelei und Pizza stehen dann am liebsten auf dem Speiseplan. Deswegen fülle ich jetzt das Gefrierfach mit selbstgemachter Tiefkühl-Pizza :-)

Als erstes: Etwas Platz im TK-Fach schaffen! 

Übrigens mögen wir den Flammkuchenteig lieber als dicken Pizzateig. Den zerschneide ich mit einer sauberen Schere in drei Teile.

Dann lege ich mir ein Stück Frischhaltefolie auf ein Frühstücksbrettchen und dann ein Teigstück samt Backpapier darauf. Das Brettchen sollte so groß sein, dass der Teig nicht an der Seite herunterhängt. Die Frischhaltefolie muss auch oben und unten ausreichend überstehen.

Dann den Teig belegen wie und womit man mag. Im Moment bestreichen wir den Teig mit Creme fraiche mit Kräutern, statt Tomatensoße. Sehr Lecker!!!

Dann den Rohling mit der Folie verpacken, oben und unten, wo die Folie nur sehr knapp ist, schön festdrücken, damit nichts rausfällt. Und ab mit dem Brettchen ins Gefrierfach, waagerecht natürlich. Nach etwa einer Stunde ist die TK-Pizza schon gefroren, und man kann das Brettchen wieder rausholen. 
So habe ich heute sechs Pizzen gemacht. Die nun im Tiefkühlfach darauf warten, bei Einfallslosigkeit oder Kinderhunger, in den Ofen geschoben zu werden!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße
Anne 

edit:

Hier noch ein lieber Tipp von Zora (wir belegen die Pizza mit geriebenem Mozzarella, der auch gut verläuft, aber vielleicht ist das mit anderen Käsesorten anders):

Ich hab auch mal TK-Pizza selbst produziert und kann folgenden Tip beisteuern: Die Pizza ohne Käse einfrieren, sondern erst frisch bestreuen, bevor sie in den Ofen geschoben wird. Sonst verläuft der Käse nicht und is irgendwie nicht so richtig gut. Wem das egal ist, der kann natürlich gleich alles fertig einfrieren.
LG Zora

Samstag, Juni 21, 2014

Stettiner Haff. III

 Stadthafen.

Der Sommer lässt ja gerade etwas zu wünschen übrig. Da lasse ich Euch noch mal an meinen Urlaubserinnerungen vom Stettiner Haff teilhaben! Der Urlaub ist schon wieder zwei Jahre her, und ich werde ganz wehmütig. Nächstes Mal zeige ich Euch Bilder von unserem Ausflug nach Swinemünde in Polen. Die Stadt habe ich besonders ins Herz geschlossen! Aber heute gibt's erst mal ein paar Ansichten von Ueckermünde



 

Ueckermünder Schloss.

Jeden Mittwoch ist Wochenmarkt auf dem kleinen, überschaulichen Marktplatz von Ueckermünde.

Mehr Urlaub am Stettiner Haff gibt's HIER.

Montag, Juni 02, 2014

Heute: Röllchen - in my kitchen.

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Heute gibt's Röllchen! Kennengelernt habe ich sie bei meiner Freundin Julia. Und inzwischen weiß ich, es gibt verschiedene Bezeichnungen dafür. Hier heißen sie einfach nur Julias Röllchen und sind eine flotte, gesunde Hauptmahlzeit oder einfach was für den kleinen Appetit zwischendurch. Wir machen immer gleich ein paar viele mehr, ab in den Kühlschrank, und wir können auch am nächsten Tag noch mal schlemmen!

Wer mitkochen und mitwickeln will braucht:

Eisbergsalat (der ist schön knackig in den Röllchen!)
Möhren
Reisnudeln
Champignons
Frühlingszwiebeln
Reispapier
etwas Pflanzenöl
Tofu Bratstreifen (diese sind von NP- also ganz normaler Supermarkt) - können aber auch durch Hähnchen oder Rind ersetzt werden, aber so ist es eine rein vegane Mahlzeit.

Und Grundsätzlich gilt natürlich: Füllen kann man die Röllchen mit allem was einem schmeckt! 
Reisnudeln und Reispapier findet man im Asia-Laden (hier bei uns hat's der Inder) oder im gut sortierten Supermarkt.

Und später zum Essen süße Chili-Soße (kann man auch selbermachen, muss man aber nicht ;-))

Und los geht's:

Reisnudeln 5 min in kaltem Wasser einweichen, im Sieb abgießen und noch mal kurz mit kaltem Wasser abspülen.

Möhrchen stiften, Champignons und Zwiebeln putzen und kleinschneiden und zusammen mit den Tofu-Bratstreifen in etwas Pflanzenöl dünsten. Wenn man Fleisch verwendet, erst das Fleisch würzen und anbraten und dann das Gemüse dazu.

Nun kommt das Reispapier zum Einsatz. Das ist schon eine lustige Angelegenheit. Stellt Euch einen Essteller bereit, auf dem Ihr die Röllchen wickelt, und einen, auf dem die fertigen Röllchen gesammelt werden.
Das Reispapier etwa zwei, drei Sekunden unter dem laufenden Wasserhahn (handwarm) befeuchten - so, dass beide Seiten wirklich flächig was abkriegen. Dann auf dem Teller zum Belegen ablegen. Jetzt ist das Papier noch etwas hart, weicht aber in der Zeit, in der man es belegt, auf. Danach ist es eine labberige Angelegenheit und lässt sich gut wickeln - nach drei, vier Stück hat man das Anfeuchten ganz gut im Gefühl.

Dann belegt Ihr das Reispapier mit einem Streifen Eisbergsalat, zupft eine kleine, halbe Handvoll vom klebrigen Nudelhaufen, noch die Gemüsemischung dazu, und dabei bitte schon an die spätere Röllchenform denken. Auf den Bildern unten sieht man ganz gut, wie man dann wickeln kann. 

Und schon sind die Röllchen fertig! Guten Appetit!

Übrigens ganz lecker: Die Chili-Soße mit einem Teelöffel Erdnussbutter mischen!



Mittwoch, April 02, 2014

Aufgesetzte Taschen - free tutorial

Ich nähe gerade eine Anne und zeige Euch jetzt mal, wie ich die aufgesetzten Taschen nähe. Mir gefällt ja die Flatlocknaht einer Covermaschine sehr, leider kann meine Cover diesen Stich nicht. Macht aber nichts! Eine ganz ähnliche Optik kriegt man auch nur mit Overlock und Nähmaschine hin.

Die Taschen schneide ich entsprechend dem Schnittmuster zu. Dann brauche ich noch einen 2 cm breiten Jerseystreifen. Wenn man hat, am besten mit Lineal und Rollschneider zuschneiden.
 Diesen Jerseystreifen nähe ich leicht gedehnt rechts auf rechts am Eingriff an die Tasche.

 Die Overlocknaht klappe ich dann nach innen zur Tasche hin.

Den Tascheneingriff steppe ich dann mit einem Geradstich ab und versäubere die Tasche in Kontrastfarbe mit der Overlock. (Vielleicht geht das auch mit einem Overlockstich der Nähmaschine)

Da ich leider immer noch nicht zaubern kann, wellen sich auch bei mir die Nähte! Aber Abhilfe schafft man mit dieser Methode ;-)

Dann stecke ich die Taschen (jetzt schön glatt ohne Wellen ;-)) in der gewünschten Höhe auf dem Vorderteil fest. Achtung, Achtung: Hier kommen Stecknadeln zum Einsatz! Hier ist nämlich fast Stecknadelfreie Zone, aber manchmal geht's eben nicht ohne ;-)

Die Taschen nähe ich dann mit einem Zickzackstich direkt auf der Overlocknaht fest. Der Zickzackstich ist bei mir etwa 3,6 breit und 2,6 lang. Wenn Ihr an Eurer Nähmaschine den Fußdruck verringern könnt - meiner ist bei dieser Zickzacknaht auf etwa 1.

Und weil ... Zaubern und so ... Ihr wisst schon ;-) ... noch mal diese Methode.

Links kann man schon sehen, wie sich der Jerseystreifen anfängt einzurollen. Nach der ersten Wäsche rollt er sich richtig ein und sieht wie eine Paspel aus. Die Taschen lassen sich natürlich für alle möglichen Kleidungsstücke so nähen.

Schnittmuster: Anne von Mamu Design

Viel Freude damit und liebe Grüße
von Anne

Samstag, März 29, 2014

Berggarten Hannover






Überall ist der Frühling ausgebrochen! Den Berggarten in Herrenhausen mag ich besonders gerne. Eigentlich zu jeder Jahreszeit, aber jetzt im Frühling ist es nach der grauen Winterzeit wirklich besonders schön.

Ich wünschte, Ihr könntet die Bienen hören, die so eifrig in diesem Baum gearbeitet haben!


Donnerstag, Februar 13, 2014

Heute spricht hier Eure MOTIVATION :-)

Kennt Ihr das? Man denkt immer, ja, man müsste mal, und man könnte mal. Ich rede von Sport. Laufen, Schwimmen, oder was auch immer.

Ich war mein Leben lang eher unsportlich. Aber nicht bewegungsfaul. Ich bin schon immer gerne draußen unterwegs, Spazierengehen, Radfahren. Ich hab kein Auto und fahre alles mit dem Rad. Ich steig auch so gut wie nie in die Straßenbahn, wenn man die Strecken irgendwie mit dem Rad machen kann, auch bei Wind und Wetter. Das macht mir nichts. Aber das ist eben kein Sport.

Klar, in jungen Jahren habe ich alle möglichen Sportarten ausprobiert und teilweise auch länger verfolgt, aber spätestens so mit kurz vor zwanzig war das gegessen. Halbherzige Ansätze gab's mal so zwischendurch. Aber eben halbherzig. Nicht von Dauer.

Und dann bin ich losgegangen. Ich glaube, es war der 26.12. letztes Jahr. Die alten Adidas angezogen und los. Mehrmals die Woche bin ich gewalkt. Einfach so und alleine. Und schon nach zwei, drei Wochen wusste ich: ich bin mit dem Herzen dabei, ich will das und ich brauch das jetzt, und ein bisschen hatte ich auch das Gefühl (so mit etwas weiter über 40), wenn nicht jetzt, dann wird das nie was. Zusätzlich habe ich mir eine DVD von Jillian Michaels gekauft (hinterlegt mit schlimmster Musik). Davon mache ich allerdings inzwischen nur noch an jedem zweiten Lauftag die Krafttrainingseinheiten. So für den Bauch, die Arme und den Rücken.

Das Schlimme war ja, mich mit meinem Vorhaben in die Öffentlichkeit zu trauen. Es läuft sich schlecht, so heimlich und ungesehen im Wohnzimmer. Ich Dicke treffe dann da morgens an der Leine auf die tollen, trainierten, schlanken Läufer. Aber das eigenartige Gefühl, wenn man von allen anderen überholt wird, war übrigens ganz schnell weg ;-). Nach ein paar Tagen schon hatte ich verinnerlicht, dass ich das ja für mich tue, und es wirklich egal ist, was "die da draußen" denken. Ich hatte auch erwartet, erst mal überall "belächelt" zu werden. Dem war gar nicht so. Läufer sind nette Menschen, die Dich ab der dritten Begegnung grüßen. In der Regel. Meine Freundin Julia, Sportlerin in so einigen Disziplinen ist für mich Vorbild und Inspiration *knicks*. Auch bei FB und Instagram habe ich total nette Kontakte, die mich in meinem Bestreben gepusht haben, mir Tipps und gute Ratschläge gegeben und mich immer wieder motiviert haben. Danke Euch!!! Bei Instagram haben wir uns sogar unter einem gemeinsamen hashtag zusammengefunden. So macht das noch mal mehr Spaß :-)

Nette Menschen habe ich dann auch in Dets Laufshop getroffen. Vor gut zwei Wochen habe ich mich tatsächlich da reingetraut, so als Grünschnabel mit zu viel Gewicht, hab eine Laufanalyse machen und mich beraten lassen, und konnte mir so passende, tolle Laufschuhe kaufen. Neben einem Laufshirt übrigens die einzige Investition, die für mich am Anfang erst mal wichtig war. Die alten Adidas hab ich in die Ecke geschmissen. So richtig gute Schuhe machen wirklich was aus.
http://www.laufshop.de/

Jetzt, nach fast sieben Wochen, regelmäßig drei bis fünf Mal pro Woche zwischen vier und sechs Kilometern, fühle ich mich wie ausgewechselt. Einen großen Teil meiner Strecke laufe ich bereits, den Rest walke ich. Ich bin total erstaunt, wie lange ich schon durchlaufen kann. Abgenommen habe ich zwar kaum was, aber ich sag Euch, aus Schwabbel wird irgendwas Wohlgeformtes, Festes ;-). Die Tage, an denen ich laufe, sind für mich generell gute Tage. Ich habe mehr Energie, fühle mich unheimlich gut, körperlich sowieso (nicht zu vergleichen mit "früher"), aber auch mental. Diese Zeit draußen gehört mir alleine. Und ich kann denken was ich will, oder auch gar nicht denken. Ich stresse mich nicht, drücke auch mal Pause auf meiner runtastic App, um für meine Insta-Freunde ein Foto zu machen. Und man kann für kurze Zeit auch mal vor den unschönen und traurigen Dingen des Lebens weglaufen, um ihnen dann mit neuer Kraft und neuer Energie zu begegnen.

Warum schreib ich das hier? Weil ich glaube, dass es so viele gibt, die gerne würden, aber sich nicht trauen oder glauben: ich schaffe das sowieso nicht (schaffen muss man sowieso erst mal nichts, sondern nur langsam anfangen). Mir war das schleierhaft, wenn jemand sagte: "Ich gehe heute joggen" - und dann auch noch einige Kilometer am Stück durchlief. Ähhm, ja, ich selber hatte das Gefühl, ich könnte nicht mal 200 m am Stück laufen. Da war ich schon aus der Puste. Und trotzdem darf man als unsportlicher und/oder dicker Mensch ANFANGEN Sport zu machen. Als ich in Dets Laufshop stand, und irgendwas von "Anfänger" und "ich laufe ja gar nicht richtig" stammelte, hat der zu mir gesagt: "Wer hat mehr Respekt verdient? Der, der das schon 20 Jahre macht, oder derjenige, der sich wirklich ernsthaft was vorgenommen hat?" Dafür war ich sehr dankbar, und hab mich in diesem professionellen Läuferladen überhaupt nicht mehr unwohl gefühlt. Durchlaufen kann ich meine Strecke natürlich nicht. Da fehlt mir noch ordentlich Kondition. Das macht auch gar nichts. Aber ich weiß, dass ich das irgendwann machen werde. Diese sieben Wochen haben schon so viel verändert, und ich freue mich auf meine kommenden Kilometer, egal ob gelaufen oder gewalkt, egal wie schnell oder langsam.
 
So sah das neulich morgens für mich aus. Der Sonne entgegen. Und so fühlt es sich auch immer an. Ich laufe der Sonne entgegen, auch wenn es regnet und stürmt.

Und wer mag, ich stell Euch hier ein paar Säcke Motivation und Selbstvertrauen hin. *bitteschön* :-)


Montag, Oktober 14, 2013

Mini-Gretelies!

Das ist wirklich lange her, dass ich meine Mini-Gretelies genäht habe! Eine liebe Freundin hatte Geburtstag, und so zwischen Selbermacherin und Selbermacherin gibt's auf jeden Fall ein selbstgemachtes Geschenk! Ich glaub, sie hat sich auch echt gefreut. Das e-book zur kleinen (und größeren!) Kosmetiktasche bekommt Ihr HIER.

Genäht habe ich das Täschchen aus gewachster Baumwolle von Aspegren. Wunderschön und auch vom Verarbeiten her ein sehr angenehmer beschichteter Stoff. Zur Zeit gibt's die Stoffe wohl nicht mehr, aber Mira hat viele andere schöne beschichtete Stoffe im Shop. Das Täschchen lässt sich aber aus fast allen Stoffen nähen - normale Baumwolle, Feincord, Samt, ...
Mit den feinen Abnähern beweist die gefüllte Mini-Gretelies auch Standfestigkeit ;-)

Donnerstag, Oktober 03, 2013

Schwedische Tischdecke für's Sofa. Und: RUMS

Um endlich die Kraut-und-Rüben-Kollektion auf dem Sofa auszutauschen, ist schon mal ein erstes Kissen entstanden. Dafür habe ich sogar mal wieder die Stickmaschine angeworfen. Ich liebe die Motive aus der Schwedischen Tischdecke immer noch sehr!

Das Kissen ist aus einem derben Jeansstoff, den ich mal auf dem Stoffmarkt gekauft habe. Und rundherum habe ich es einfach mit einem Stoffstreifen eingefasst. Mal was anderes.


Vor meinem geistigen Auge gibt es noch zwei, drei Kissen und mindestens eine Nackenrolle. Dafür werde ich noch das eine oder andere Motiv aus der Serie sticken. Und ganz sicher auch mein Dala Pferdchen ;-)


Mein geplantes Wickelkleid ist erst mal auf unbestimmte Zeit verschoben. Mir ist irgendwie gerade nicht danach. Vielleicht gibt's das dann nächste Woche ;-) ... Mehr RUMS findet Ihr HIER!

Sonntag, September 15, 2013

Mr. Right & Mrs. Always Right!

Jetzt weiß ich wieder, warum ich nun schon ewig keine Aufträge mehr nähe. Es ist immer wieder eine schwere Geburt. Erst war ich ewig auf der Suche nach den alten Aussteuerkopfkissenbezügen. Dann die große Frage: Wie? Und auch: Zerschneidet man diese schönen, alten Bezüge? Die letzte Frage beantwortet sich schon mit der langen Suche danach: JA. Wenn man etwas so lange suchen muss, kann man es auch zerschneiden, weil, zu schade, um Jahre in irgendeiner Ecke versteckt rumzuliegen. Und perfekt, um aus ihnen wieder ein Hochzeitsgeschenk zu machen. Mit einem kleinen "Augenzwinkern" bestickt. Das Datum hätte ich weggelassen, aber meine Mutter hat sich das so gewünscht. Und irgendwie ist es ja damit auch was ganz Persönliches.
Mr. Right + Mrs. Always Right sind mir als Kissen irgendwann mal bei Pinterest begegnet. Ich hatte das schon wieder vergessen, aber eine liebe Freundin brachte mich wieder drauf. Leider habe ich keine Ahnung, wer der Urheber dieser lustig-genialen Idee ist.

Das kleine  Kreuzstich-Herz aus der "Waldliebe"-Serie von Smila's World passt als kleiner, dezenter Farbtupfer perfekt auf die schlichten Kissen.
Und nun bin ich gespannt, wie das Geschenk ankommt!